Einen Shop betreiben

Verkaufen Sie Ihre Produkte über den eigenen Onlineshop. Überlassen Sie den Erfolg Ihres Shops dabei nicht dem Zufall. STRATO Erfolgstrainer Thomas gibt wertvolle Tipps von der Vorbereitung bis zur Eröffnung.

Einen Shop betreiben
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Shop-Konzept entwickeln

Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg Ihres Onlineshops ist eine gute Vorbereitung. Lernen Sie von Wettbewerbern und definieren Sie in einem Shop-Konzept Ihre Zielgruppe.

Bevor Sie den Onlineshop eröffnen, sollten Sie Ihr Vorgehen genau planen. Finden Sie heraus, wer Ihre Konkurrenten sind. Haben Sie dabei immer die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer (potenziellen) Kunden im Blick.

Wer sind meine Wettbewerber?

Machen Sie sich für Ihr Shop-Konzept zunächst ein Bild von Ihren Wettbewerbern. Geben Sie dazu Begriffe in eine Suchmaschine ein, unter denen Ihr Shop gefunden werden soll. Wenn Sie Esoterik-Produkte verkaufen wollen, wären das bspw. „Esoterik Shop“ oder „Tarotkarten“. Mit dem Keyword-Tool von Google finden Sie nicht nur relevante und verwandte Suchbegriffe („Keywords“), sondern bekommen auch Informationen über die jeweilige Wettbewerbssituation. Konzentrieren Sie sich auf die in den Ergebnislisten vorn platzierten Onlineshops.

Berücksichtigen Sie in Ihrem Shop-Konzept außerdem die ganz oben und rechts eingeblendeten Werbeanzeigen. Hier sehen Sie, über welche Suchbegriffe Ihre Wettbewerber gefunden werden möchten. Möglicherweise erfahren Sie so, dass „Esoterik Shop“ lohnenswerter ist als die häufiger gesuchten „Tarotkarten“.

Suchen Sie außerdem bei den großen Online-Preisvergleichen wie idealo.de oder geizhals.de nach möglichen Konkurrenten. Vielleicht stoßen Sie so auf Onlineshops, welche Sie über die Suchmaschinen nicht gefunden hätten. Ein praktischer Nebeneffekt ist übrigens, dass Sie dabei auch gleich die Preise Ihrer Konkurrenten erfahren.

Welche Zielgruppe habe ich?

Neben Ihren Wettbewerbern sollten Sie auch Ihre Zielgruppe kennen. Je besser Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer (potenziellen) Kundschaft verstehen, desto genauer können Sie Ihr Angebot entsprechend anpassen. Fragen Sie sich hierzu z. B. Folgendes:

  • Wer interessiert sich für meine Produkte?
  • Wie groß ist die Kaufkraft meiner Kunden?
  • Wie alt ist meine Zielgruppe?
  • Welches Kaufverhalten haben meine Kunden?

Wie unterschiedlich Zielgruppen und Shop-Konzepte sein können, zeigen exemplarisch die großen Onlineshops tchibo und neckermann. Obwohl der Kaffeeröster ein kleineres Sortiment hat, werden auf der Startseite wesentlich mehr Produkte präsentiert als bei neckermann. tchibo-Besucher stöbern offenbar lieber und treffen spontane Kaufentscheidungen. Bei neckermann hingegen wissen die Kunden meist schon vorher, wonach sie suchen. Weil sie ihre Zielgruppen kennen und entsprechend optimieren, sind beide Unternehmen erfolgreich.

Was ist meine Botschaft?

Die Kernaussage Ihres Onlineshops sollte sich sowohl in den Inhalten als auch im Erscheinungsbild widerspiegeln. Wollen Sie als Discounter Ihrer Branche wahrgenommen werden, stellen Sie die Preise in den Vordergrund. Verwenden Sie Störer und knallige Farben, um Ihre Kunden auf bestimmte Angebote aufmerksam zu machen.

Sind Ihre Preise hingegen überdurchschnittlich, legen Sie den Fokus auf die Qualität Ihrer Produkte. Verwenden Sie detaillierte Fotos und ausführliche, ansprechende Beschreibungen. Betonen Sie ggf. auch Ihre besonders guten Serviceleistungen.


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Die optimale Shop-Domain

Über den Domainnamen wird Ihr Onlineshop bei Kunden und Suchdiensten bekannt. Nehmen Sie sich daher Zeit für die Suche nach der optimalen Shop-Domain.

Der Domainname, die Hauptadresse Ihres Onlineshops, wird mit der Zeit von Ihren Kunden gespeichert und das Vertrauen der Suchmaschinen gewinnen. Brummt dann erst einmal Ihr Geschäft, ist ein Wechsel der Domain ohne finanzielle Einbußen kaum noch möglich. Wägen Sie daher sorgfältig ab, welche Bezeichnung am besten zu Ihrer virtuellen Verkaufsplattform passt.

Was erwarten die Nutzer?

Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Adresse insbesondere den Blickwinkel der potenziellen Kunden. Möchten Sie beispielsweise exklusive Schuhe vertreiben, sollte die Shop-Domain möglichst Begriffe wie „Schuhe“ oder „shoes“ und „exklusiv“ oder „Luxus“ enthalten. Sie erlaubt so Rückschlüsse auf das Angebot, noch bevor der Shop aufgerufen ist.

Richten Sie Ihr Online-Geschäft ausschließlich auf deutsche Kunden aus, sollten Sie eine Adresse mit der Top-Level-Domain „.de“ nutzen. Die Top-Level-Domain (kurz: TLD) bezeichnet den letzten Namensteil einer Adresse. Möchten Sie europaweit verkaufen, bietet sich die Endung „.eu“ an. Im internationalen Business ist vor allem die TLD „.com“ gebräuchlich. Exotische Länderdomains erwecken gerade bei Besuchern mit wenig Interneterfahrung Misstrauen.

Ihre Shop-Domain sollte schließlich auch noch einfach zu merken sein. Vermeiden Sie kryptische und vor allem sehr lange Bezeichnungen, die bei der Eingabe viel Tipparbeit erfordern. Verletzen Sie bei der Domainwahl keine Namens- und Markenrechte. Testen Sie hier, ob Ihre Wunschdomain vorhanden ist.

Wie berücksichtige ich SEO-Aspekte bei der Namenswahl?

Mit Suchmaschinenoptimierung ziehen Sie mehr Besucher und damit mehr potenzielle Kunden auf Ihre Shopseiten. SEO – die Abkürzung für Search Engine Optimization – beginnt dabei bereits beim Namen der Domain und des Onlineshops selbst. Beide sollten die bereits angesprochenen, für die Kunden relevanten Schlüsselwörter („Keywords“) enthalten. Ihre Seiten werden so von Suchdiensten wie Google und Bing besser gefunden. Bei der Domainsuche hilft Ihnen das Keyword-Tool von Google.

Falls Ihre Wunschdomain bereits vergeben ist, kombinieren Sie einfach zwei oder drei Keywords. Trennen Sie die verwendeten Wörter für eine bessere Lesbarkeit durch Bindestriche. Die Shop-Domain www.delikatessen-shop-hamburg.de lässt sich auf einen Blick leichter erfassen als www.delikatessenshophamburg.de.

Ein Blick lohnt sich auch auf lokale Domains wie .berlin oder .hamburg: So könnte Ihre Shop-Domain auch www.delikatessen-shop.hamburg lauten. Sie ist kurz und lesbar, gleichzeitig auch bei Kunden aus der Region vertrauenserweckend.

Wie soll der Shop eingebunden werden?

Steht der Onlineshop im Zentrum Ihrer Internetaktivität, dann reservieren Sie für ihn einen eigenen Domainnamen nach dem Beispiel www.name-ihres-shops.de. Beachten Sie hierzu auch unseren FAQ-Beitrag. Ist der Shop hingegen als zusätzliches Modul Ihrer Firmenwebsite gedacht, bietet sich eine Adresse nach dem Muster http://shop.ihredomain.de an. Entsprechende Einstellungen zur Domain lassen sich bequem über den Kunden-Login von Ihrem STRATO Webshop vornehmen.


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Das passende Shopsystem finden

Leistungsumfang und Kosten spielen bei der Auswahl Ihres Shopsystems eine wichtige Rolle. Nutzen Sie die folgenden Hinweise als Entscheidungshilfe.

Wenn Ihr Konzept für das Online-Geschäft steht, dann erstellen Sie eine Liste mit den Anforderungen, die Sie an Ihr zukünftiges Shopsystem stellen. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung auch die Kosten für Einrichtung und Pflege.

Welche Anforderungen soll die Shop-Lösung erfüllen?

Unternehmen stellen unterschiedliche Anforderungen an eine Shopsoftware. Eine einfache Bedienung für Betreiber und Besucher, die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung sowie eine sichere Übertragung aller Bestell- und Zahlungsdaten stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Ein kostenloser, deutschsprachiger Support ist ebenfalls ein Pluspunkt. Bei einer geschäftskritischen Anwendung wie einem Onlineshop ist aber auch die Zukunftssicherheit der Lösung wichtig. Achten Sie daher auf die Größe des Anbieters und die Verbreitung der jeweiligen Software.

Welche Funktionen bieten gängige Shopsysteme?

Zum Standard der meisten Shopsysteme gehören die Möglichkeiten, Produkte nach Kategorien zu sortieren sowie den Kunden eine komfortable Suchfunktion und unterschiedliche Bezahlverfahren wie Kreditkarte, Lastschrift und Lieferung per Nachnahme anzubieten.

Fortgeschrittene Funktionen ermöglichen, Inhalte auf Kundengruppen anzupassen, bestimmte Konditionen sowie die gestaffelte Rabatte anzubieten. Hilfreich bei der Optimierung des Shops sind außerdem integrierte Statistiken zur Auswertung der Besuche und Bestellungen.

Open Source-, Kauf- oder Mietshop?

Open Source- und Kaufshops wie beispielsweise Gambio bieten eine größtmögliche Flexibilität. Außerdem können Sie bei solchen Lösungen meist eine breitere Auswahl von Warenwirtschafts- und anderen Hilfssystemen anschließen. Gleichzeitig erfordern diese Shops jedoch einen hohen Installations- und Wartungsaufwand. Lassen Sie dies extern erledigen, wird es schnell teuer.

Mietshops sind bereits installiert und müssen lediglich individuell eingerichtet werden. Die Kosten sind ohne zusätzlichen Aufwand vorab genau kalkulierbar. Updates, die beispielsweise aufgrund des neuen „Button-Gesetzes“ erforderlich sind, werden direkt von Ihrem Hoster bzw. dessen Vertragspartnern eingespielt. Sie müssen sich darum nicht kümmern.

Die STRATO Webshops bieten mehr als hundert nach Branchen und Stilrichtungen sortierte, professionell gestaltete und individuell anpassbare Layoutvorlagen an, von nüchtern bis verspielt, von elegant bis sportlich, knallig-bunt oder eher dezent.

Wie groß soll der Shop sein?

Achten Sie bei Ihrer Entscheidung auf eine mögliche Erweiterbarkeit des gewählten Shopsystems. Gegebenenfalls möchten Sie nachträglich Funktionen hinzufügen, den Speicherplatz erweitern oder über das vorgegebene Limit hinaus zusätzliche Artikel aufnehmen. STRATO bietet mit Webshop Basic, über Plus, Pro und Ultimate die passenden Pakete für verschiedene Bedürfnisse.

Wie verkaufe ich digitale Inhalte?

Eine Besonderheit stellt der Verkauf digitaler Inhalte wie Software, E-Books oder Multimediadateien dar. Neben den üblichen Funktionen zur Auswahl und Bezahlung muss eine geeignete Shoplösung auch die Möglichkeit zum Herunterladen der Dateien bieten. Der STRATO Download Shop ist auf diese besondere Anforderung spezialisiert.


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Diese Elemente sind Pflicht in Ihrem Shop

Für geschäftliche Aktivitäten existieren auch im Internet diverse rechtliche Vorgaben. Lesen Sie, welche Angaben zum Pflichtprogramm in Ihrem Onlineshop gehören.

Neben klassischen Regeln, die auch für jedes Offline-Geschäft gelten, gibt es für den Internethandel mittlerweile einige spezielle gesetzliche Bestimmungen. Machen Sie sich kundig und fügen Sie die notwendigen Angaben gewissenhaft auf Ihren Seiten ein. Sie erfüllen damit nicht nur Ihre Pflicht, sondern schützen sich so auch vor kostspieligen Abmahnungen.

Warum sind bestimmte Angaben Pflicht?

Mit obligatorischen Angaben wie einer Anbieterkennung und deutlich sichtbaren Preisangaben verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Verbraucher zu schützen und für einen fairen Wettbewerb zu sorgen.

Was gehört in die Anbieterkennzeichnung?

Kunden wie Firmen sollen wissen, mit wem sie Geschäfte machen und an wen sie sich beispielsweise bei Reklamationen wenden können. Daher verpflichtet § 5 Telemediengesetz Online-Händler, eine ausführliche Anbieterkennzeichnung „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“ im eigenen Angebot zu platzieren. Die STRATO Webshops enthalten bereits entsprechende Vorlagen.

In die Anbieterkennzeichnung gehören beispielsweise der Firmenname, die Anschrift, die Telefonverbindung und eine E-Mail-Adresse. Bei juristischen Personen müssen Sie den Vertretungsberechtigten benennen. Je nach Art Ihres Unternehmens sind die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde, die Registernummer des einschlägigen öffentlichen Registers und ein Verweis auf eventuelle berufsrechtliche Regelungen anzugeben.

Welche zusätzlichen Angaben sind bei einem Shop vorgeschrieben?

Auf sämtlichen Shopseiten und insbesondere bei jedem Schritt der Bestellung sollten Sie zudem die Nutzungs- und Vertragsbedingungen verlinken. Hierzu zählen die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sowie Regelungen zum Datenschutz und zu einer möglichen Garantie. Lassen Sie die Kunden vor Abschluss der Bestellungen beispielsweise durch Anklicken eines Kontrollkästchen bestätigen, dass sie die AGB gelesen haben.

Die Preisangabenverordnung verlangt beim Verkauf an Endkunden, dass Sie unmittelbar bei jedem Artikel den Endpreis sowie die genaue Höhe eventueller Liefer- und Versandkosten aufführen müssen. Die bloße Angabe dieser Zusatzkosten in den AGB genügt nicht.

Was ist beim Bestellprozess obligatorisch?

Sobald der Endkunde die Bestellung abgeschickt hat, sollten Sie ihn unverzüglich über den Eingang der Bestellung sowie über das Widerrufs- und Rücktrittsrecht informieren. Shopsysteme erledigen dies üblicherweise mit einer automatisch erzeugten E-Mail.

Wo gibt es Hilfestellung?

Die erforderlichen Rechtstexte müssen Sie nicht aufwändig selbst zusammenstellen. Nutzen Sie beispielsweise den Service von Janolaw (http://www.janolaw.de). Der Online-Dienst liefert Ihnen nicht nur auf Ihr Angebot zugeschnittene Textbausteine, sondern aktualisiert diese anschließend auch laufend. STRATO Kunden erhalten auf diesen Service des Rechtsportals einen Preisvorteil von 25%. Sie finden das Angebot im Kunden-Login von Ihrem Paket unter “Ihre STRATO Vorteile”.


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